Internationales Kunstprojekt “OPEN SPACES” startet. Jetzt bewerben!

Bocholt. Das Bocholter Projekt „OPEN SPACES“ bereichert auch in diesem Jahr wieder den Festivalkalender der Kunst. 15 Kunstschaffende werden eingeladen, sich in der letzten Aprilwoche 2016 im KuBAaI-Areal zu treffen, um miteinander zu arbeiten und sich dabei tagtäglich auch von Besuchern über die Schulter schauen zu lassen – eben in offenen Räumen: den “OPEN SPACES”.

Open Space 2016 LogoGanz gleich in welcher Weise sie Kunst schaffen, sie alle müssen sich im Regionale2016-Präsentationsjahr mit dem Thema “Under Construction – Zukunft bauen” auseinandersetzen. Denn der Ort gibt das Thema vor: Zwischen Industriestraße und Aa entsteht in den nächsten Jahren ein neues Stadtviertel. Was bedeutet es, hier zu bauen, aus verschiedenen Materialien und mit speziellen Techniken und Fähigkeiten etwas Neues zu schaffen? Was heißt es, mit dem Unfertigen einer Situation zu leben? Und um was für eine Zukunft kann es dabei gehen? Welche gesellschaftlichen oder persönlichen Visionen, beispielsweise des Zusammenlebens und -arbeitens, des Wohnens oder auch des Umgangs mit der Vergangenheit – etwa dem textilen Erbe – sind hier vorstellbar? Solche und andere Fragen könnten sich die Künstler stellen. Untereinander und mit der Öffentlichkeit ins Gespräch zu kommen und damit das Bauen und die Zukunft auf dem KuBAaI-Gelände weiter zu inspirieren, ist eines der Ziele des Projektes.

Doch nicht nur, dass sich die Künstler über die Schulter schauen lassen, macht das Projekt so anders. Auch die Zusammensetzung der Gruppe verspricht einen äußerst spannenden Austausch. Aus Bocholt bzw. NRW können sich fünf Kunstschaffende beteiligen. Gehen mehr als fünf Bewerbungen ein, entscheidet eine Jury der Projektpartner – die Stadt Bocholt und das LWL-Industriemuseum – über die Teilnahme. Weitere fünf Künstler werden aus den Partnerstädten Bocholts sowie aus den nahen Niederlanden erwartet. Fünf weitere Einladungen sollen an Künstler gehen, die sich mit besonderen Umbrüchen in Städten wie beispielsweise Belgrad, Sarajewo, Dubai, Kairo oder Fukushima künstlerisch auseinandergesetzt haben und entsprechende Erfahrungen einbringen können. Mindestens zwei dieser Künstler sollen einen engen Bezug zu NRW haben.

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Neues „Lernwerk“ Bocholt: Moderner Würfel ragt ins alte Gemäuer

Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs vorgestellt / Haus für Volkshochschule, Musikschule, Stadtarchiv und freie Szene

Bocholt (PID) – Ein großer, transparenter Kubus ragt in das alte Gemäuer der ehemaligen Textilfabrik Herding: So könnte es künftig aussehen, das neue Haus für Kultur und Bildung mit dem Namen „Lernwerk“ an der Industriestraße 1. Dort sollen städtische Einrichtungen wie Volkshochschule, Musikschule, Stadtarchiv einziehen. Gleichzeitig soll dort die freie Kultur- und Künstlerszene eine Plattform bekommen. Der Siegerentwurf eines Wettbewerbs für Architekten wurde jetzt vorgestellt.

Basis des „Lernwerk“ ist ein altes Industriegebäude, das für die neuen Funktionen umgebaut werden muss. „Die Herausforderung bestand darin, Altes und Neues zusammenzubringen und dafür die richtige architektonische Sprache zu finden. Es galt, im “Lernwerk” die Vielfalt der Nutzungen und Funktionen darzustellen und gleichzeitig ein offenes, einladendes Haus für doe Öffentlichkeit zu konzipieren”, so Prof. Dr. Franz Pesch vom Büro “pesch partner” und zugleich Sprecher des Preisgerichts.

“Aufbruch-Stimmung im wahrsten Wortsinn”

Mit 13:2 Stimmen fiel die Wahl klar auf den Entwurf des Büros “Architektur Contor Müller Schlüter” aus Wuppertal. „Der Entwurf stellt Aufbruch-Stimmung im wahrsten Wort dar, weil ein neues Gebäude in ein altes hineinragt und es aufbricht. Dadurch wird die Transformation, die das gesamte Areal durchläuft, architektonisch versinnbildlicht”, sagte Bocholts Stadtbaurat Ulrich Paßlick.

Verbindung zwischen städtischen Angeboten und freier Szene

Das Gebäude liegt im Gebiet des so genannten „Kultur- und Bildungsquartiers Bocholter Aa und Industriestraße“, kurz KuBAaI. Die Stadt will diese alte Industriebrache zwischen City und Aasee wiederbeleben im Zuge der Regionale 2016. Thomas Waschki, Bocholts Erster Stadtrat und Kultur- und Bildungsdezernent: “Bildung, Kultur, Begegnung: Ziel ist, das KuBAaI-Gelände zu einem lebenswerten Ort zu entwickeln. Das „Lernwerk“ als ein Teil davon ist die Verbindung der städtischen Kultur- und Bildungsangebote mit der freien Kultur- und Künstlerszene Bocholts.”

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DRU is inspiratie voor Bocholt

Logo Regio8(Regio8) Het DRU Industriepark is een belangrijke bron van inspiratie voor de realisatie van KuBAaI in Bocholt. “Het is een voormalig industrieterrein dat dezelfde functie moet krijgen als de DRU in Ulft”, vertelt Michael Führs van ZukunftsLand. “Net als hier moet ook in Bocholt het verleden een rol spelen in de nieuwe bestemming.”

Lesen Sie den Bericht von Regio8 aus Ulft / Niederlanden.

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Zwischen Vergangenheit und Zukunft – VHS Fotoworkshop in dem alten Karstadt / Hertie-Gebäude

Bocholt entwickelt sich. Auftakt ist das KuBAaI Gelände. Auch innerhalb der Stadt gibt es wesentliche Veränderungen. Das ehemalige Hertie (Karstadt) Gebäude an der Aa, wird im nächsten Jahr abgerissen. Dieser Workshop bietet die Chance den Charme des tollen 70er Jahre Gebäudes vor dem Abriss fotografisch festhalten. – Auf der Fototour durchqueren wir gemeinsam das Bauwerk und schauen genau hin und verfolgen die Spuren der Geschichte.

Melden Sie sich zu diesem VHS-Fotoworkshop Nr. 1450 am 2. April 2016 an.

Die Arbeiten des Workshops oben und eines bereits durchgeführten Workshops im KuBAaI Gelände werden im Rahmen eines weiteren VHS-Workshops Nr. 1451 analysiert und besprochen. Ziel ist es eine Bildreihe für ein gemeinsame Ausstellung zusammen zu stellen. In Zusammenarbeit mit den Kursleiterinnen Bärbel Möllmann und Andrea Döring wird die Bildauswahl der einzelnen Teilnehmer erarbeitet. Aus den ausgewählten Arbeiten soll ein gemeinsames Ausstellungskonzept entwickelt werden, das im Herbst 2016 gezeigt werden wird.

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Tolle Ergebnisse: Fotoworkshop im KuBAaI-Quartier

(PID) “Der Workshop hat tolle Ergebnisse gebracht”, freute sich Andrea Döring, Leiterin des Fachbereichs Stadtplanung und Bauordnung, die den VHS Kurs “Zwischen Maschinenhallen und Schornsteinresten” gemeinsam mit Bärbel Möllmann leitete. bocholt.de-Fotograf hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begleitet und ein paar Impressionen zusammengestellt.

Die Teilnehmer des Fotoworkshops im KuBAaI-Quartier - Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Die Teilnehmer des Fotoworkshops im KuBAaI-Quartier – Foto: Bruno Wansing, bocholt.de

Einzigartige Motive
Am Samstag und Sonntag (5. und 6. September 2015) beschäftigte sich eine kleine Gruppe hoch motivierter Fotografinnen und Fotografen intensiv mit dem KuBAaI-Areal. Die zur Zeit leerstehenden Hallen und die Umgebung bieten im Augenblick einzigartige Motive.

Genau hingeschaut
Auf der Fototour mit Andrea Doering und Bärbel Möllmann durchquerten die Teilnehmer gemeinsam das historische Gelände, schauten genau hin und verfolgten die Spuren der Textilstadt Bocholt. Besonders interessante Stellen wurden gefunden und mit Hilfe der Kamera festgehalten. Dabei verloren die Kursteilnehmer aber auch die zukünftige Entwicklung des Geländes nicht aus den Augen.

Blick schärfen
“Der heutige Ausblick in und auf die Hallen ist einfach großartig”, schwärmt Bärbel Möllmann, “die Idee dieses Workshopes ist es, heute den Blick zu schärfen und sich gleichzeitig auch mit der zukünftigen Veränderung zu arbeiten.” Da es im nächsten Jahr mit der Zwischennutzung und dem Bau losgeht, war dieser Wochenend-Workshop der richtige Zeitpunkt.

Regen störte nicht
Auch der Regen störte beim photographieren nicht und zum Abend hin konnten auch ein paar Bilder bei Sonnenschein geschossen werden. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zeigten sich mit der “Ausbeute” an Fotografien sehr zufrieden und verabredeten sich gleich für einen nächsten VHS-Kurs. Der Kurs wird weiter fortsetzt, um die Wandlung festzuhalten. Der nächste Termin wird April 2016 sein. Die Anmeldungen erfolgen dann wieder über die VHS.

Die Dozenten:

  • Andrea Döring studierte Raumplanung in Dortmund und ist seit 16 Jahren als Stadtplanerin bei der Stadt Bocholt tätig. Sie leitet den Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung.
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KuBAaI-Projekt auf einer Städtebauausstellung in Shanghai vorgestellt

Auf der Städtebauaustellung „Designing the urban change“ vom  27. November – 27. Dezember 2015 im Shanghai Design Center stellte Prof. Dr. Ing. Franz Pesch neben seiner 20jährigen Lehrtätigkeit auch ausgewählte Werke aus seiner Praxis vor. Beim Themenschwerpunkt Konversion spielte das Bocholter Textilquartier eine wichtige Rolle. Um die Planung anschaulich zu machen, hatten die Veranstalter auf dem ehemaligen Expogelände einige Modelle nachgebaut, die hier bei den Kommunen im Gebrauch sind – so auch den Entwurf für Bocholt.

Prof. Dr. Ing. Franz Pesch referiert vor Besuchern

Vortrag Prof. Dr. Ing. Pesch

Franz Pesch - Den Wandel der Stadt gestalten

Besucher in der Ausstellungshalle

Modell des Bocholter Textilquartier

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Nächster Förderbescheid für das KuBAaI

Das Land NRW ist überzeugt, dass mit den Freiraummaßnahmen im Kulturquartier auch ein wichtiger Beitrag für die Gewässerökologie geleistet wird. Die Bezirksregierung Münster stellt dafür 4,69 Mio. Euro aus dem Förderprogramm “Lebendige Gewässer” bereit.

Gefördert werden die Maßnahmen Aaaue und Wasserwechselzone. Für die Aaaue auf der Südseite der Bocholter Aa wird ein Teil des ehemaligen Ibena- Grundstücks entsiegelt und abgegraben, so dass ein großflächiger Auenbereich dem Fluss mehr Raum geben wird. Damit verbunden sind zwei kleinere Baumaßnahmen, die auf der gegenüberliegenden Seite lenkende Funktionen für den Wasserlauf übernehmen. Ebenfalls auf der Südseite soll eine Wasserwechselzone entstehen, in dem die alte Spundwand auf Wasserhöhe abgesägt und bis zu 15 m nach hinten verlegt wird. Bei wechselnden Wasserstände wird der Bereich dann zeitweise von der Bocholter Aa überschwemmt – es entsteht ein wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Da die Stadt Bocholt noch nicht Eigentümer für diesen Grundstücksteil ist, kann diese Umsetzung aber erst erfolgen, wenn der Bebauungsplan rechtskräftig ist und Einvernehmen mit dem derzeitigen Eigentümer erzielt wurde. Alle geplanten Baumaßnahmen stehen im Einklang mit dem notwendigen Hochwasserschutz.

Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße: Für die Aufwertung der Aa wurden 4,69 Mio Euro bewilligt. (Foto: André Dünnebacke, Regionale 2016-Agentur)

Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße: Für die Aufwertung der Aa wurden 4,69 Mio Euro bewilligt. (Foto: André Dünnebacke, Regionale 2016-Agentur)

Den Förderbescheid konnte Stadtbaurat Ulrich Paßlick am Freitag von der Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller in Empfang nehmen. Die Regionaleagentur hatte zum Jahresabschluss alle Projektinitiatoren aus dem Regionalegebiet nach Velen eingeladen, um die verschiedenen Förderbescheide zu übergeben.

Für die Freiraummaßnahmen im KuBAaI stehen jetzt 15,2 Mio. Euro an Landesmitteln – bzw. indirekt über eine Kofinanzierung auch Bundesmittel – zur Verfügung. Mit den Baumaßnahmen soll jetzt im kommenden Frühjahr begonnen werden.

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Altes Stroh zu neuem Gold – KunstOrt Münsterland 2016

(PID) Künstlerische Beiträge zum Thema “Märchen” gesucht – KünstlerinnenForum MünsterLand plant für 2016 die Fortführung der Reihe “KunstOrt MünsterLand” / Ausstellungen an drei verschiedenen Orten

Wortmarke KunstOrt MünsterLand 2016Unter dem Titel „Altes Stroh zu neuem Gold“ plant das KünstlerinnenForum MünsterLand e.V. (KFM) – nach 2011 – die Fortführung der Kunstprojekt-Reihe „KunstOrt MünsterLand“. Das berichtet der Kreis Borken in seiner Pressemeldung vom 24. Juli. Alle Künstlerinnen des KFM sowie alle Künstlerinnen und Künstler mit Wohnort in Münster sowie in den Kreisen Borken, Coesfeld, Warendorf und Steinfurt sind dazu eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Sie können sich mit künstlerischen Arbeiten zum Thema „Märchen“ bewerben.

Märchen inhaltliche Basis

Wie der Titel „Altes Stroh zu neuem Gold“ schon anzeigt, sind Märchen die inhaltliche Basis für die künstlerischen Beiträge zu diesem Projekt. Diese können in den verschiedensten Varianten der künstlerischen Auseinandersetzung regionale, politische, soziale, aktuelle oder auch historische Aspekte widerspiegeln. Ausgangspunkt ist das Münsterland mit seiner Parklandschaft und Industriegeschichte, seinen Burgen, Schlössern, regionalen Sagen und Legenden. Alle Sparten der bildenden Kunst sind zulässig, auch Performance und Tanz. Die Arbeiten sollen sich inhaltlich an einem oder mehreren vorgegebenen Themen-Schwerpunkten ausrichten.

Eine Ausstellung auch in Bocholt

Drei Ausstellungen sind geplant: So sollen die Werke in der Vorburg der Burg Hülshoff in Havixbeck, im Kloster Bentlage in Rheine und hier im Kreis Borken in der ehemaligen Textilfabrik Herding in Bocholt ausgestellt werden. Letztere Ausstellung ist für den Zeitraum von Ende August bis etwa Ende November nächsten Jahres als Bestandteil des Regionale-Jahres 2016 und des Regionale-Projektes KuBAaI geplant. Für interessierte Künstlerinnen und Künstler gibt es die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung am Samstag, 15. August 2015, um 15 Uhr, an der Industriestraße 1 in Bocholt.

Zahlreiche Veranstaltungen

Im Rahmen des Kunstprojekts ist zudem zu zahlreichen Veranstaltungen, unter anderem Lesungen oder interaktive und spielerische Beiträge, verteilt über das Jahr 2016 eingeladen.

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„Ein eindrucksvolles Beispiel für gute Zusammenarbeit“

Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, hat die Entwicklungen im westlichen Münsterland im Zuge der Regionale 2016 als vorbildhaft gelobt. Die Region gebe ein eindrucksvolles Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit, sagte Römer am Donnerstag. Der Politiker aus Castrop-Rauxel war für eine eintägige Bereisung von Regionale 2016-Projekten ins Münsterland gekommen.

In Bocholt ging es per Fahrrad weiter (vorne v.l.): Christel Römer, Silke Sommers (Stellvertretende Landrätin Kreis Borken), Norbert Römer, Peter Nebelo (Bürgermeister Stadt Bocholt), Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016 Agentur). Foto: Bruno Wansing

In Bocholt ging es per Fahrrad weiter (vorne v.l.): Christel Römer, Silke Sommers (Stellvertretende Landrätin Kreis Borken), Norbert Römer, Peter Nebelo (Bürgermeister Stadt Bocholt), Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016 Agentur). Foto: Bruno Wansing

„Die Regionale sorgt dafür, dass Menschen zusammenkommen und gemeinsam Ideen und Projekte entwickeln. Wie gut dies funktionieren kann, stellt das westliche Münsterland mit der Regionale 2016 derzeit unter Beweis“, sagte Römer. Seine Reiseroute führte ihn einmal quer durch die Region und zu gleich mehreren Regionale-Projekten.

In Hünxe besuchte Norbert Römer das Otto-Pankok-Museum, das baulich und inhaltlich neu aufgestellt wird. Der SPD zeigte sich besonders von der vielfältigen ehrenamtlichen Arbeit vor Ort beeindruckt. Anschließend standen in Bocholt das städtebauliche Projekt „KuBAaI“ und die Planungen für den interkommunalen Radschnellweg „Regio.Velo“ im Fokus. „KuBAaI“, die Umwandlung eines alten Industriegebiets in der Innenstadt zu einem neuen Wohn- und Kulturquartier, hatte im vergangenen Jahr von der Regionale 2016 grünes Licht für die Umsetzung bekommen. „Was sich hier entwickelt, ist für Bocholt etwas ganz Hervorragendes. Eine tolle Entwicklung, die man nur fördern kann. Das ist gut angelegtes Geld.“

Bereits im Bau befindet sich das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland in Vreden. Auf der Baustelle konnte sich Norbert Römer direkt ein Bild vom Fortschreiten der Arbeiten machen. In Dülmen stehen die Vorarbeiten für das Intergenerative Zentrum – nächstes Ziel der Bereisung – kurz bevor. „Ein beeindruckendes Vorhaben, das Kirche und Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt haben. Ich drücke die Daumen, dass die bauliche Gestaltung und anschließend auch das menschliche Zusammenwirken in dem neuen Gebäude gut gelingen“, sagte Römer. An der Vorstellung in Dülmen nahmen auch Dorothee Feller (Regierungsvizepräsidentin Münster) und André Stinka (Generalsekretär SPD NRW) teil.

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Norbert Römer: “KuBAaI-Mittel sind gut angelegtes Geld”

An einem Tag alle Regionaleprojekte anschauen, Norbert Römer, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag NRW, hatte sich für den 28. Mai einiges vorgenommen. “Das ist ein hervorragendes Projekt”, betonte Römer bei seiner Stippvisite in Bocholt, “die KuBAaI-Mittel sind gut angelegtes Geld.”

Besuch Norbert Römer in Bocholt

Bürgermeister Peter Nebelo hatte den Gast und seine Ehefrau zunächst im Beisein der stv. Landrätin Silke Sommers, der Geschäftsführerin der Regionale 2016, Uta Schneider, sowie verschiedenen Vertretern des Bauausschusses im Rathaus begrüßt. Dabei betonte er nicht nur die Grenznähe und die guten Verbindungenins Nachbarland sonder auch, dass Bocholt “ausgezeichnet” sei.

Bocholt “ausgezeichnet”

Angefangen vom Europapreis 1993 über den Titel “Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands” bis hin zu Klimakommune und Logistikstandort sowie Mission Olympic und WDR 2 für eine Stadt, sei Bocholt mit den verschiedensten Preisen belobigt worden. Im weiteren ging Nebelo noch auf den Industriepark, die Westfälische Hochschule (“Bionik können sie nur hier in Bocholt und in Bremen studieren”) ein. “Früher kannte man Bocholt nur als 1. FC, als der noch in der zweiten Liga spielte,” erläuterte Nebelo weiter, “wenn sie heute jemanden auf Bocholt ansprechen, dann fällt als erstes ROSE Biketown”. Nebelo habe noch etwas vergessen, “Sie haben hier eine Region mit einer kaum messbaren Arbeitslosenquote”, hob Römer hervor, “das ist vorbildlich.”

“Auf die Fietse”

Dann ging es “auf die Fietse”. Zunächst stellte Hans Schliesing vom Fachbereich Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün die Radweggestaltung in Bocholt vor, insbesondere erläuterte Schliesing die Erfolgsgeschichte “Schnellradweg in Bocholt”.

Anschließend ging es auf einen kurzen Stop zum ehemaligen Hertiegebäude in die Innenstadt bevor sich die Gruppe zum Textilwerk aufmachte. Zunächst erläuterte Udo Geidies, KuBAaI-Projektkoordinator, die Planungen anhand des Models und des Planes, bevor es aufs Dach ging und sich Römer das geamte KuBAaI-Areal quasi “von oben” anschauen konnte.

Tolle Verbindung von Stadtentwicklung und Bildung und Kultur

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