Altes Stroh zu neuem Gold – KunstOrt Münsterland 2016

(PID) Künstlerische Beiträge zum Thema “Märchen” gesucht – KünstlerinnenForum MünsterLand plant für 2016 die Fortführung der Reihe “KunstOrt MünsterLand” / Ausstellungen an drei verschiedenen Orten

Unter dem Titel „Altes Stroh zu neuem Gold“ plant das KünstlerinnenForum MünsterLand e.V. (KFM) – nach 2011 – die Fortführung der Kunstprojekt-Reihe „KunstOrt MünsterLand“. Das berichtet der Kreis Borken in seiner Pressemeldung vom 24. Juli. Alle Künstlerinnen des KFM sowie alle Künstlerinnen und Künstler mit Wohnort in Münster sowie in den Kreisen Borken, Coesfeld, Warendorf und Steinfurt sind dazu eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Sie können sich mit künstlerischen Arbeiten zum Thema „Märchen“ bewerben.

Märchen inhaltliche Basis

Wie der Titel „Altes Stroh zu neuem Gold“ schon anzeigt, sind Märchen die inhaltliche Basis für die künstlerischen Beiträge zu diesem Projekt. Diese können in den verschiedensten Varianten der künstlerischen Auseinandersetzung regionale, politische, soziale, aktuelle oder auch historische Aspekte widerspiegeln. Ausgangspunkt ist das Münsterland mit seiner Parklandschaft und Industriegeschichte, seinen Burgen, Schlössern, regionalen Sagen und Legenden. Alle Sparten der bildenden Kunst sind zulässig, auch Performance und Tanz. Die Arbeiten sollen sich inhaltlich an einem oder mehreren vorgegebenen Themen-Schwerpunkten ausrichten.

Eine Ausstellung auch in Bocholt

Drei Ausstellungen sind geplant: So sollen die Werke in der Vorburg der Burg Hülshoff in Havixbeck, im Kloster Bentlage in Rheine und hier im Kreis Borken in der ehemaligen Textilfabrik Herding in Bocholt ausgestellt werden. Letztere Ausstellung ist für den Zeitraum von Ende August bis etwa Ende November nächsten Jahres als Bestandteil des Regionale-Jahres 2016 und des Regionale-Projektes KuBAaI geplant. Für interessierte Künstlerinnen und Künstler gibt es die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung am Samstag, 15. August 2015, um 15 Uhr, an der Industriestraße 1 in Bocholt.

Zahlreiche Veranstaltungen

Im Rahmen des Kunstprojekts ist zudem zu zahlreichen Veranstaltungen, unter anderem Lesungen oder interaktive und spielerische Beiträge, verteilt über das Jahr 2016 eingeladen.

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„Ein eindrucksvolles Beispiel für gute Zusammenarbeit“

Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, hat die Entwicklungen im westlichen Münsterland im Zuge der Regionale 2016 als vorbildhaft gelobt. Die Region gebe ein eindrucksvolles Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit, sagte Römer am Donnerstag. Der Politiker aus Castrop-Rauxel war für eine eintägige Bereisung von Regionale 2016-Projekten ins Münsterland gekommen.

In Bocholt ging es per Fahrrad weiter (vorne v.l.): Christel Römer, Silke Sommers (Stellvertretende Landrätin Kreis Borken), Norbert Römer, Peter Nebelo (Bürgermeister Stadt Bocholt), Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016 Agentur). Foto: Bruno Wansing

In Bocholt ging es per Fahrrad weiter (vorne v.l.): Christel Römer, Silke Sommers (Stellvertretende Landrätin Kreis Borken), Norbert Römer, Peter Nebelo (Bürgermeister Stadt Bocholt), Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016 Agentur). Foto: Bruno Wansing

„Die Regionale sorgt dafür, dass Menschen zusammenkommen und gemeinsam Ideen und Projekte entwickeln. Wie gut dies funktionieren kann, stellt das westliche Münsterland mit der Regionale 2016 derzeit unter Beweis“, sagte Römer. Seine Reiseroute führte ihn einmal quer durch die Region und zu gleich mehreren Regionale-Projekten.

In Hünxe besuchte Norbert Römer das Otto-Pankok-Museum, das baulich und inhaltlich neu aufgestellt wird. Der SPD zeigte sich besonders von der vielfältigen ehrenamtlichen Arbeit vor Ort beeindruckt. Anschließend standen in Bocholt das städtebauliche Projekt „KuBAaI“ und die Planungen für den interkommunalen Radschnellweg „Regio.Velo“ im Fokus. „KuBAaI“, die Umwandlung eines alten Industriegebiets in der Innenstadt zu einem neuen Wohn- und Kulturquartier, hatte im vergangenen Jahr von der Regionale 2016 grünes Licht für die Umsetzung bekommen. „Was sich hier entwickelt, ist für Bocholt etwas ganz Hervorragendes. Eine tolle Entwicklung, die man nur fördern kann. Das ist gut angelegtes Geld.“

Bereits im Bau befindet sich das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland in Vreden. Auf der Baustelle konnte sich Norbert Römer direkt ein Bild vom Fortschreiten der Arbeiten machen. In Dülmen stehen die Vorarbeiten für das Intergenerative Zentrum – nächstes Ziel der Bereisung – kurz bevor. „Ein beeindruckendes Vorhaben, das Kirche und Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt haben. Ich drücke die Daumen, dass die bauliche Gestaltung und anschließend auch das menschliche Zusammenwirken in dem neuen Gebäude gut gelingen“, sagte Römer. An der Vorstellung in Dülmen nahmen auch Dorothee Feller (Regierungsvizepräsidentin Münster) und André Stinka (Generalsekretär SPD NRW) teil.

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Norbert Römer: “KuBAaI-Mittel sind gut angelegtes Geld”

An einem Tag alle Regionaleprojekte anschauen, Norbert Römer, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag NRW, hatte sich für den 28. Mai einiges vorgenommen. “Das ist ein hervorragendes Projekt”, betonte Römer bei seiner Stippvisite in Bocholt, “die KuBAaI-Mittel sind gut angelegtes Geld.”

Besuch Norbert Römer in Bocholt

Bürgermeister Peter Nebelo hatte den Gast und seine Ehefrau zunächst im Beisein der stv. Landrätin Silke Sommers, der Geschäftsführerin der Regionale 2016, Uta Schneider, sowie verschiedenen Vertretern des Bauausschusses im Rathaus begrüßt. Dabei betonte er nicht nur die Grenznähe und die guten Verbindungenins Nachbarland sonder auch, dass Bocholt “ausgezeichnet” sei.

Bocholt “ausgezeichnet”

Angefangen vom Europapreis 1993 über den Titel “Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands” bis hin zu Klimakommune und Logistikstandort sowie Mission Olympic und WDR 2 für eine Stadt, sei Bocholt mit den verschiedensten Preisen belobigt worden. Im weiteren ging Nebelo noch auf den Industriepark, die Westfälische Hochschule (“Bionik können sie nur hier in Bocholt und in Bremen studieren”) ein. “Früher kannte man Bocholt nur als 1. FC, als der noch in der zweiten Liga spielte,” erläuterte Nebelo weiter, “wenn sie heute jemanden auf Bocholt ansprechen, dann fällt als erstes ROSE Biketown”. Nebelo habe noch etwas vergessen, “Sie haben hier eine Region mit einer kaum messbaren Arbeitslosenquote”, hob Römer hervor, “das ist vorbildlich.”

“Auf die Fietse”

Dann ging es “auf die Fietse”. Zunächst stellte Hans Schliesing vom Fachbereich Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün die Radweggestaltung in Bocholt vor, insbesondere erläuterte Schliesing die Erfolgsgeschichte “Schnellradweg in Bocholt”.

Anschließend ging es auf einen kurzen Stop zum ehemaligen Hertiegebäude in die Innenstadt bevor sich die Gruppe zum Textilwerk aufmachte. Zunächst erläuterte Udo Geidies, KuBAaI-Projektkoordinator, die Planungen anhand des Models und des Planes, bevor es aufs Dach ging und sich Römer das geamte KuBAaI-Areal quasi “von oben” anschauen konnte.

Tolle Verbindung von Stadtentwicklung und Bildung und Kultur

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Aktuelle Sonderausstellungen im LWL-Industriemuseum – TextilWerk Bocholt

Glanz und Grauen - Mode im „Dritten Reich“

Elegante Garderobe für die moderne Frau? Wie die Alltagsgarderobe der Menschen im “Dritten Reich” wirklich aussah ist Teil der Ausstellung

Glanz und Grauen
Mode im „Dritten Reich“

29.3. – 1.11.2015

Das glamouröse Abendkleid von Zarah Leander, die schnittige Nazi-Uniform, Menschen in Dirndl oder Lederhose – diese Klischees prägen unsere Vorstellung von der Mode der 1930er und 1940er Jahre. Aber wie sah die Alltagskleidung wirklich aus? Wie hat die NS-Führung Einfluss auf die Bekleidung genommen? Diesen Fragen geht die Ausstellung „Glanz und Grauen“ nach. Sie zeigt, wie das Regime Mode als Mittel nutzte, um die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“ zu definieren und unerwünschte Gruppen auszugrenzen.

Öffentliche Eröffnung: So, 29. März, 11 Uhr

Louise Walleneit - body extensions

Die Künstlerin begreift Mode als ein Kommunikationsmittel. Exponate dürfen an- und ausprobiert werden, um ihre kommunikative Wirkung zu spüren

Louise Walleneit
body extensions
29.3.–1.11.2015

Die Künstlerin und Designerin Louise Walleneit lässt die Grenzen zwischen Mode und Kunst verschwimmen und zeigt in multimedialen Installationen, welche Bedeutungen Körpersprache und Körperverhüllung in der nonverbalen Kommunikation haben. Ihr Wirken bewegt sich im Spannungsfeld zwischen freier Kunst und der Beschäftigung mit dem Textilen als Medium, Kommunikationsmittel und „body extension“ (Körpererweiterung). Die Ausstellung zeigt Skulpturen, Fotografien, mediale Performances und interaktive Rauminstallationen.

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KuBAaI kommt – Die BocholterInnen kamen auch!

KuBAaI kommt ! Aktionstag 15.03.2015
Der Einladung zum ersten Projekttag zu Kultur- und Bildungsquartier Bocholter Aa und Industriestraße, kurz KuBAaI, folgten über 1.000 interessierte Bocholterinnen und Bocholter, “es war fantastisch”, freute sich Stadtbaurat Ulrich Paßlick über die tolle Beteiligung, “vielleicht erlebe ich es auch noch mal, dass die örtliche Tagespresse das Vorhaben unterstützt.”

“Das Gelände kann mehr”

Bürgermeister Peter Nebelo begrüßte die zahlreichen Gäste, die schon ab half elf die Gelegenheit nutzten, sich an den Infoständen zu informieren oder sich das Modell des Gebietes anzusehen. Nebelo betonte noch einmal, dass der Rat sich mehrheitlich für das Projekt entschieden habe, “die Stadt wird 12,7 Millionen Euro investieren”, so Nebelo, “und neben dem Einsatz dieses Geldes und weiterer öffentlicher Gelder wird KuBAaI für den Aufbau und die Ertüchtigung des Areals Privatkapital in Millionenhöhe freisetzen.” Nebelo bat die Gäste, nicht nur zuzuhören und Informationen aufzunehmen, sondern sich aktiv zu beteiligen. “Machen Sie mit, diskutieren Sie mit, geben Sie Ihre Anregungen und Ideen”, forderte er auf. Und das Publikum machte mit.

Vorträge (als PDF Download)

Regionale 2016 KuBAaI-Projekt Faltplan 15.03.2015 (3 MByte)

Fotogalerien

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KuBAaI kommt! Kommen Sie auch! 15. März 11-17 Uhr TexilWerk, Infos – Spaziergänge – Ausblick – Essen – Kreatives

KuBAaI Aktionstag 15.03.2015 Banner

Unter dem Motto “KuBAaI kommt – Kommen Sie auch” lädt die Stadt Bocholt am 15. März ins Textilwerk, Industriestraße, ein, um den interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Planungen für das KuBAaI Areal vorzustellen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
“Wir haben ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt”, freut sich Stadtplanerin Andrea Döring auf rege Beteiligung, “und wollen die Anregungen, Ideen und Wünsche der BocholterInnen mit in unsere weiteren Überlegungen einbinden.” Die Veranstaltung findet im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zum KuBAaI – Bebauungsplan statt.

Bekanntmachungen
Änderung Bebauungsplan SO 8
Änderung Flächennutzungsplan

Neben Podiumsgesprächen, Informationsvorträgen und -ständen gibt es bei geführten Spaziergängen zu den verschiedensten Themen im KuBAaI-Areal neue Einblicke.

Zur Themenseite des Aktionstages mit Programmübersicht

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10,4 Mio. Euro vom Land, Bauminister Groschek lobt das Projekt als zukunftsweisend

Düsseldorf/Velen. Am Freitag, den 19. Dezember 2014, hat Bauminister Michael Groschek den ersten großen Förderbescheid für das KuBAaI an Bürgermeister Peter Nebelo und Stadtbaurat Ulrich Paßlick übergeben. Der Minister lobte das Projekt als zukunftsweisend und stellte noch einmal die besondere Rolle und Verantwortung von städtischen Zentren in ländlichen Regionen heraus. Das Land NRW beteiligt sich damit in beträchtlicher Höhe an den städtebaulichen Maßnahmen im Projektgebiet. Für die Stadt Bocholt ist es die höchste Fördersumme die jemals in die Stadtentwicklung geflossen ist.
Weitere elf Kommunen aus dem Gebiet der Regionale 2016 bekamen an diesem Tag ebenfalls ihre Förderbescheide.
Das Ministerium hatte alle Kommunen, die für ihre Regionale-Vorhaben Mittel aus dem Städtebauförderprogramm 2014 erhalten, zu einer gemeinsamen Feierstunde eingeladen: Ahaus, Billerbeck, Bocholt, Coesfeld, Dülmen, Haltern am See, Lüdinghausen/Kreis Coesfeld, Legden, Nordkirchen, Olfen, Selm und Vreden (detaillierte Übersicht s. Liste unten).

Regionale2016 Übergabe Förderbescheid von Minister Groschek, Dezember 2014

„Die Regionale 2016 ist in diesem Jahr mit großen Schritten vorangegangen. Die Region rückt ganz im Sinne der REGIONALEN immer stärker zusammen und entwickelt gemeinsam Projekte und Strategien für das westliche Münsterland. Mit den heutigen Bewilligungsbescheiden fördern wir Projekte, die sich durch eine hohe städtebauliche Qualität sowie durch kooperative und bürgernahe Konzepte auszeichnen. So entstehen mit dem Projekt KuBAaI in Bocholt auf einem 25 Hektar großen in Teilen brachliegenden Industrieareal neue Wohn-, Dienstleistungs- und Kulturangebote“, erklärte Minister Groschek bei der Übergabe der Förderbescheide. „Die REGIONALE ist DIE Initialzündung für dieses neue innerstädtische Quartier mit regionaler Strahlkraft.“

Die Förderbescheide nahmen die jeweiligen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister entgegen. Die Delegation aus dem westlichen Münsterland war jedoch noch um einiges größer. Neben vielen Mitarbeitern an den Projekten waren auch Dr. Kai Zwicker (Landrat Kreis Borken und Aufsichtsratsvorsitzender der Regionale 2016), Dorothee Feller (Regierungsvizepräsidentin Münster) und Uta Schneider (Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur) bei der Feierstunde am Rheinufer mit dabei. „Der heutige Termin ist auch ein guter Anlass, um für die enge Beratung und die engagierte Unterstützung aus Düsseldorf danke zu sagen”, wandte sich Dr. Zwicker direkt an Bauminister Groschek.

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Neuer Filmclip: KuBAaI als Teil der Projektfamilie “InnenLeben” der Regionale 2016

Die Städte und Dörfer auch zukünftig attraktiv und lebenswert halten: Darum geht es in der Projektfamilie “InnenLeben” der Regionale 2016. Die Projekte der Familie decken ein breites Spektrum ab, das von der Zukunft der Siedlungen der 1950er bis 1970er Jahre in der ganzen Region bis zu ganz neuen Stadtteilen reicht – wie das Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße.

Die Regionale 2016 hat das KuBAaI-Projekt jetzt in einem neuen Filmclip über die Projektfamilie InnenLeben in den Fokus gerückt.

Schauen Sie rein!

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“KuBAaI wird etwas Schönes…

(PID) … für die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt und auch für die gesamte Region", ist sich Erster Stadtrat Thomas Waschki sicher. Das war sein Schlusswort des zweiten KuBAaI-Workshops mit den freien Kulturschaffenden im Textilwerk.

Waschki hatte die Gäste am späten Dienstagnachmittag im Textilwerk im Drosselsaal II begrüßt. "Wir sind nach dem ersten Workshop im Januar im Gespräch mit Ihnen, den Kulturschaffenden in Bocholt, geblieben und haben Ihre Anregungen, Ihre Ideen auch mit in unsere Bewerbung für die Regionale aufgenommen", berichtete Waschki.
KubAaI-Kulturworkshop II am 28.10.2014 Erster Stadtrat Thomas Waschki - Gäste im Hintergrund - Foto: Bruno Wansing

Wichtiger Zwischenschritt

Erfreulicherweise sei dann am 3. Juli auch der "A-Stempel" bekommen, "da ist uns und vielen eine große Last von den Schultern gefallen", so Waschki, "können wir doch jetzt fast sicher sein, wenigstens nah dran an den Fördertöpfen zu sein, wenn wir nicht schon drin sind." Das sei ein wichtiger Zwischenschritt, und jetzt werde es dann ernst, "jetzt müssen wir zeigen, dass wir zusammen etwas auf die Beine stellen können", betonte Waschki.
Bildergalerie vom zweiten KuBAaI-Kulturworkshop – Großversion mit Klick

"Spinning the wheel"

Heike Schoo, Leiterin des Fachbereichs Kultur und Bildung der Stadt Bocholt, freute sich über die rege Teilnahme, "das sind noch erheblich mehr als beim ersten Workshop", so Schoo, und resümierte die Ergebnisse des ersten Workshops noch einmal. Aus dem ersten Workshop habe man vor allem die Vielzahl von Ideen für die Nutzung des alten Herding-Gebäudes mitgenommen. "Wir werden vor allem darauf achten" so Schoo, "dass offen geplant wird, viele Möglichkeiten aufgenommen werden und vor allem eine multifunktionale Nutzung des Großteils der Räumlichkeiten in Angriff genommen wird. Gesetzt sind zudem Flächen für die freie Kulturszene und Räume für die Bocholter Lernwerkstatt." Zu den Ideen für neue Formen der Kulturarbeit gehörten die Einbindung der Westfälischen Hochschule, Experimentierfelder für Studenten, die "Aa als Inspirationsquelle" oder auch eine mögliche Aa-Triennale. "Wir wollen die Stadt noch attraktiver machen, als sie schon ist", wünscht sich Schoo. Organisatorisch sollen die Ideen an einem "runden Tisch für Kulturschaffende" nun weiter verfolgt werden.

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Staatssekretär von der Mühlen besucht Regionale 2016-Projekte

(Reginale2016 Agentur) Hoher Besuch aus Düsseldorf bei der Regionale 2016: Michael von der Mühlen ist seit Juni Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Am 13. Oktober hat er einen ganzen Tag der Regionale 2016 gewidmet und vier Projekte besucht. Sein Ziel: Die Projekte und die Menschen dahinter kennenzulernen.

Staatssekretär von der Mühlen besucht Regionale 2016-Projekte

Startpunkt der Tour war das KuBAaI-Projekt in Bocholt. Hier werden rund 25 ha ursprünglich von der Textilindustrie genutzte Flächen zwischen Innenstadt und Aasee zu einem lebendigen Stadtquartier mit Wohnungen, Gewerbe und Kultureinrichtungen direkt an der Bocholter Aa entwickelt. Im Rahmen der Regionale 2016 soll der Anfang für dieses langfristige Projekt gemacht werden. Mit einem gebündelten Einsatz von Fördermitteln, unter anderem aus der Städtebauförderung und dem Programm „Lebendige Gewässer“ sollen nun die Freiraumbereiche entlang des Flusses und weitere Projektbestandteile auf den Weg gebracht werden. "Sie arbeiten hier sehr strukturiert und mit einer klaren Vision an diesem Generationenprojekt. Wir freuen uns, wenn wir Sie nun auch bei der Realisierung mit Förderung unterstützen können", gab Staatssekretär von der Mühlen den Projektmachern mit auf den Weg.

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