Ein Stadtplatz und eine Vision machen Schule in Bocholt

Quartierscampus Benölkenplatz rückt mit neuer Mensa als Bildungsstandort in den Fokus / „KuBAaI“ schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und ZukunftsLand

Aufsatz: Ein Stadtplatz und eine Vision machen Schule in Bocholt (pdf)

entnommen aus: Bauen + Wirtschaft, Architekturspiegel Münsterland 2014

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3. ZukunftsLANDpartie in Bocholt: 260 Gäste feiern „Familientreffen“

(Regionale 2016 Agentur – André Dünnebecke) Minister Groschek lobt Entwicklungen der Regionale 2016

"Sympathisch, locker und zugleich hoch professionell — so wie das westliche Münsterland": NRW-Bauminister Michael Groschek fand lobende Worte für die dritte ZukunftsLANDpartie der Regionale 2016. Austragungsort war die Montagehalle des Unternehmens Grunewald in Bocholt. Wo ansonsten geschraubt, geschweißt und entwickelt wird, verfolgten am Mittwoch neben Michael Groschek 260 weitere Gäste das knapp zweistündige Programm. Durch den Abend führte die WDR-Moderatorin Anne Willmes. 

Unter dem Titel "ZukunftsLANDpartie" treffen sich jährlich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bildung, der Städte und Gemeinden sowie Akteure, die an den Projekten der Regionale 2016 arbeiten — ein "Familientreffen" der umfangreicheren Art. Dass für die dritte Auflage die Montagehalle eines Unternehmens  ausgewählt wurde, hatte einen besonderen Hintergrund. "Wir wollten den Fokus auf Projekte mit wirtschaftlichem Bezug legen, die im Zuge der Regionale 2016 entwickelt werden. Vorhaben wie beispielsweise das Haus der Bionik oder das Automatisierungs- und Robotercenter zeigen, dass die Regionale auch für die Wirtschaftsregion neue Impulse geben kann", erklärte Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur. 

Ein Unterfangen, das geglückt ist, wie Michael Groschek betonte. Der NRW-Bauminister fand nicht nur lobende Worte für die Veranstaltung, sondern auch für die Projekte. "Es sind viele ausgezeichnete Vorhaben, die entweder bereits gefördert oder noch in der Qualifizierung sind. Die Regionale soll Kooperationen und Gemeinschaftssinn auslösen und das ist hier im westlichen Münsterland der Fall", sagte Groschek. 

"Reisen in die Region" 

Gemeinschaftssinn war bereits am Nachmittag gefragt: bei den "Reisen in die Region". Sechs Exkursionen führten die Gäste an besondere Orte mit Bezug zur Regionale 2016. Das Überraschende: Die Teilnehmer wussten vor dem Start nicht, wohin die Reise geht. Unter dem Titel "Zu Lande, zu Wasser und in der Luft" führte eine Tour durch das Industrieareal an der Bocholter Aa, das mit Hilfe des Regionale-Projekts "KuBAaI"“ zu einem neuen urbanen Quartier entwickelt werden soll. Gefahren wurde mit Fahrrädern und Schlauchbooten. Einen Zwischenstopp gab es in der "Skylounge" des Bocholter Textilwerks. 

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… und darauf einen „KuBAaI Libre“! – Offizielle Vergabe des “A”-Stempels ans Bocholter Regionale 2016-Projekt

Bocholt (PID). Dass das Bocholter Regionale 2016-Projekt "Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße" – kurz: KuBAaI – gefördert wird, ist seit Anfang Juli bekannt. Am Mittwoch, 20. August 2014, gab es mit kleiner Verspätung nun den offiziellen Glückwunsch an Bocholt im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Textilwerk.

„KuBAaI“, dieses Kunstwort hat für Uta Schneider einen exotischen Klang, ein Hauch von Karibik. Und exotisch sei auch ein wenig das Projekt, was hinter dem Kürzel stehe, nämlich das „Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße“. Die Geschäftsführerin der Velener Regionale 2016-Agentur hatte in tonaler Anspielung auf den Begriff extra ein Cocktail-Rezept für einen „KuBAaI Libre“ mixen lassen, mit dem die Beteiligten nun im Textilwerk Bocholt gemeinsam anstießen. Darunter auch politische Vertreterinnen und Vertreter des Bocholter Rates, der das Projekt mehrheitlich auf den Weg brachte.
 
Ein "Prost" auf die Verleihung des "A"-Stempels
Ein "Prost" auf die Verleihung des "A"-Stempels: Stellvertr. Landrätin Silke Sommers, Erster Stadtrat Thomas Waschki, Regionale-Geschäftsführerin Uta Schneider, Regionale-Projektmanagerin Carolin Lüke und Stadtbaurat Ulrich Paßlick stoßen mit dem eigens kreierten Cocktail "KuBAaI Libre" an. (Foto: Stadt Bocholt)
 
Stadt investiert 12,7 Mio Euro
 
So wurde also das, was am 3. Juli in einem nüchternen Telefonanruf beim Bürgermeister mitgeteilt wurde, jetzt in kleiner Feierrunde gewürdigt. Die Stadt Bocholt erhielt offiziell den „A“-Stempel überreicht, der das Städtebauprojekt im Rahmen der Regionale 2016 als förderwürdig ausweist.
Es gibt also finanzielle Zuschüsse bei der Realisierung des millionenschweren Großvorhabens, aus einer historischen Industriebrache zwischen Theodor-Heuss-Ring und Aasee nichts weniger als einen neuen Stadtteil zu formen, in dem neben der Ansiedlung von Kultur- und Bildungseinrichtungen in feiner Lage gearbeitet, gewohnt und entspannt werden soll.
Die stellvertretende Landrätin Silke Sommers sprach ebenso wie Schneider von einem Vorhaben, „das bis in den Kreis Borken hinausstrahle.“ Sommers war sich sicher: „Irgendwann wird man sagen: Gott sei Dank, dass es gemacht worden ist!“
 
"Bedeutendstes Bauprojekt der vergangenen Jahrzehnte"
 
Erster Stadtrat Thomas Waschki und Stadtbaurat Ulrich Paßlick wiesen in ihren Ansprachen darauf hin, dass mit „KuBAaI“ nun das „größte und bedeutendste städtebauliche Projekt der letzten Jahrzehnte in Bocholt“ angestoßen worden sei.
 
10-15 Jahre Entwicklungszeit
Die Realisierungen der gesamten „KuBAaI“-Ideen, da waren sich die Verantwortlichen einig, erfordern gleichwohl einen langen Atem. Die Rede war von 10 bis 15 Jahren. Erste Bausteine des komplexen Konzepts sollen gleichwohl schon im Regionalejahr 2016 zu sehen sein. Die Stadt Bocholt selbst will rund 12,7 Mio. Euro in das Großprojekt investieren. Das hatte der Rat mehrheitlich so entschieden.
 
Erster Stadtrat Waschki nimmt Auszeichnung "A"-Stempel entgegen
Erster Stadtrat Thomas Waschki nimmt die Auszeichnung "A"-Stempel von Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016, offiziell entgegen. (Foto: Stadt Bocholt)
 
Kleine Feierstunde für "KuBAaI" im Textilwerk
Das "KuBAaI"-Projekt wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde jetzt offiziell im Beisein Projektbeteiligter und Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrats gewürdigt. (Foto: Stadt Bocholt)
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Regierungspräsident Prof. Dr. Klenke informiert sich am Aasee über LEADER-Projekte

Bocholt (PID) – Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke besuchte am Morgen des 6. August 2014 in Begleitung eines kleinen Stabes der Bezirksregierung den Bocholter Aasee. Auf seiner Stippvisite erkundigte er sich darüber, was mit dem Geld aus dem LEADER-Programm, einer Fördermaßnahme für den ländlichen Raum, umgesetzt worden ist.
Bürgermeister Peter Nebelo und Stadtbaurat Ulrich Paßlick sowie Berthold Klein-Schmeink, Geschäftsführer der Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt (EWIBO), begleiteten den Gast aus Münster und erläuterten die Bocholter Projekte. Mit dabei waren auch Landrat Dr. Kai Zwicker sowie Rhedes Bürgermeister Lothar Mittag.
 
Tiefseilgarten, Freiwilligenagentur, Radweg, Park, Ufer
 
So erklärte EWIBO-Geschäftsführer Klein-Schmeink die Entstehung und Bedeutung des Bocholter Tiefseilgartens, der nicht nur Groß und Klein Spaß mache, sondern zugleich von Kindergärten und Schulen pädagogisch genutzt werde.
 
Ebenfalls mit LEADER-Mitteln aufgebaut wurde die Freiwilligenagentur  Bocholt-Rhede-Borken. Die Online-Datenbank dient seit Jahresbeginn als eine Art Drehscheibe für ehrenamtliches Engagement.
 
Stadtbaurat Paßlick erläuterte die Umgestaltungsarbeiten, die mithilfe des LEADER-Zuschusses am Aasee realisiert wurden. So der Radweg „Bocholter Aa“, der mit einer Länge von rund 60 Kilometern entlang des Flusses von Isselburg über Bocholt, Rhede, Borken bis nach Velen führt und viele Radtouristen anlocke. Zudem habe man den ehemaligen Villengarten im Bereich der Freizeitanlage als kleine Parkanlage ausgebaut, ebenso wie das Ufer im Bereich der „Jonas“-Skulptur.  Die Bezirksregierung hat die genannten Maßnahmen mit 203.000 Euro gefördert.
 
Geplant: Aussichtspunkt auf Aaseehügel
 
Weitere rund 65.000 Euro aus Münster gibt es für eine weitere Aufwertung der Infrastruktur am Bocholter Aasee. Konkret gemeint ist die Zusammenlegung der Geh- und Radwege am Südufer des Sees (aus Verkehrssicherheitsgründen) und ein Aussichtspunkt am Aaseehügel samt großem Übersichtsplan.
 
Besuch Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke
 
Am Ende des Kurzbesuchs informierte Stadtbaurat Paßlick den Regierungspräsidenten über das Bocholter Regionale 2016-Projekt "Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße" – kurz KuBAaI. Auf dem Areal zwischen Aasee und Innenstadt soll bekanntlich ein eigener Stadtteil entstehen mit den Schwerpunkten Kultur, Bildung, Wohnen und Arbeiten.
 
"Leuchtfeuer" stärken regionalen Gemeinschaftsgeist
 
Regierungspräsident Klenke gefiel, was er sah. Die finanzielle Förderung sei „offensichtlich gut angelegtes Geld. Hier wirken staatliche Hilfe und Einsatz der Bürgerinnen und Bürger vor Ort optimal zusammen. Ich gratuliere zu dem Engagement, durch das hier viele kleine und größere Leuchtfeuer einfacht wurden. Der Gemeinschaftsgeist wirkt über die Ortsgrenzen hinweg und gibt der ganzen Region auch wirtschaftliche Impulse.“
 
Die Tour durch den LEADER-Sektor führte den Regierungspräsidenten anschließend noch über Ahaus, Heek und Legden bis nach Billerbeck.
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Glückwünsche aus Litauen für das Bocholter KuBAaI Projekt

Glückwünsche zum REGIONALE2016-Projekt KuBAaI kamen auch aus der mit Bocholt offiziell befreundeten litauischen Stadt Naujoji Akmene. Der Referent des dortigen Bürgermeisters Vitalijus Mitrofanovas, Herr Tomas Martinaitis, übersandte die Grüße im Namen des dortigen Rates und der Verwaltung.


 

As I understand, project got support ;)
http://www.bocholt.de/startseite/aktuelles/artikel/kubaai-kommt/

Vielen Glück ;) and Congratulation

Pagarbiai

Tomas Martinaitis
Mero patarėjas

Akmenės rajono savivaldybė
L. Petravičiaus a. 2,
LT-85132  Naujoji Akmenė
Tel. +370 682 19 579
El. Paštas: Tomas.Martinaitis@akmene.lt
www.akmene.lt

 

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Eilmeldung: KuBAaI-Projekt erhält A-Stempel

Projektstempel A Regionale2016Lenkungsausschuss der Regionale gibt einstimmig "grünes Licht" für Großprojekt

(pd) Das Bocholter Regionale-Projekt "Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße" – kurz KuBAaI" – kommt: Am 3. Juli vergab der Lenkungsausschuss der Regionale in Velen einstimmig den "A"-Stempel für das städtebauliche Großprojekt zwischen Theodor-Heuss-Ring und Aasee.

Um 12.20 Uhr klingelte das Telefon bei Bürgermeister Peter Nebelo. "Ich freue mich sehr, dass unser Bocholter „KuBAaI“-Projekt den „A“-Stempel vom Lenkungsausschuss der Regionale 2016 bekommen hat, und das einstimmig, wie mir mitgeteilt wurde.

Das Gebiet zwischen Theodor-Heuss-Ring und Aasee hätte sowieso irgendwann einmal städtebaulich entwickelt werden müssen. Die Regionale 2016 gibt Bocholt für eine städtebauliche Entwicklung dieses Areals dank zu erwartender Landeszuschüsse nun kräftig Rückenwind.

Ich freue mich auch, dass das KuBAaI-Projekt eine breite politische Mehrheit im Bocholter Rat hinter sich hat, die für das Projekt geworben und gekämpft hat. Mein Dank geht zudem an Stadtbaurat Ulrich Paßlick, der sich trotz einiger Widerstände stets stark gemacht." 

Lenkungsausschuss gibt grünes Licht für Großprojekt „KuBAaI“ von Regionale2016 Agentur

Presseartikel www.bbv-net.de

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Weltberühmter Komponist kommt nach Bocholt

Am 30. Juli 2014 wird Krzysztof Penderecki in der Spinnerei das Festivalorchester dirigieren. Tickets sind ab sofort bestellbar.

Die »musik:landschaft westfalen« erlebte im vergangenen Jahr in Bocholt eine glanzvolle Premiere: Auf dem vollbesetzten Marktplatz dirigierte der einflussreichste Komponist der Gegenwart, Krzysztof Penderecki, die »mlw Festival Philharmonie« und löste wahre Begeisterungsstürme aus.

Im Sommer 2014, genauer am 30. Juli, kommt der Pole zurück nach Bocholt und wird erneut das Festivalorchester dirigieren, dieses Mal in der historischen Spinnerei an der Industriestraße. Beginn des Konzerts ist um 20 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Tickets kosten zwischen 29-39 Euro je nach Kategorie.

Das Konzert wird, wie auch schon im Vorjahr, von zwei Dirigenten geleitet: Neben Penderecki wird auch Maciej Tworek erwartet, der die erste Hälfte des Konzertes dirigiert: Hier wird das Orchester durch junge Musikschülerinnen und Musikschüler ergänzt, die im Rahmen des Projektes „Classicasting – Das ist Dein Auftritt“ mehrere Tage gemeinsam mit den Profis  geprobt haben. Rossinis Ouvertüre zu „La Gazza Ladra“, Tschaikowskys „Capriccio Italian“  und Moniuszkos Ouvertüre zu „Bajka“ werden unter anderem gemeinsam erarbeitet.

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KuBAaI – Vorentwurf für den Freiraum abgeschlossen

Plan Vorentwurf Freiraumplanung KuBAaI
Die Amsterdamer Büros SeARCH und B+B haben jetzt den Vorentwurf für die verschiedenen Freiraummaßnahmen im KuBAaI in einer Broschüre zusammengefasst. Viele Bilder, Pläne und Querschnitte vermitteln darin einen sehr konkreten Eindruck wie das KuBAaI entlang der Bocholter Aa einmal aussehen soll.
Im nächsten Planungsschritt steht der detaillierte Entwurf für das gesamte Gebiet an.
 
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Von KuBAaI bis zur Energiewende: Elf Projekte stehen im Fokus

Lenkungsausschuss der Regionale 2016 entscheidet am 3. Juli

Zukunftsland Regionale2016 LogoVelen. Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 bekommt am 3. Juli einiges zu tun: Für elf Projekte stehen in der kommenden Sitzung Entscheidungen an. Besonders spannend wird es für die Vorhaben „KuBAaI“ in Bocholt und „Einfamilienhausquartiere der Zukunft“ in Ahaus. Die Projektträger haben zum Stichtag 11. April die Dossiers für den Aufstieg in die Stufe A“ vorgelegt. Die Vorhaben könnten somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Vier weitere Projekte wollen die Stufe „B“ erreichen, zudem sind fünf neue Projektideen eingereicht worden.

„Die Vielzahl der Projekte zeigt, dass der Regionale-Prozess sehr an Fahrt aufgenommen hat und in den Städten und Gemeinden im westlichen Münsterland intensiv an den unterschiedlichen Vorhaben gearbeitet wird“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur. Im besonderen Fokus werden am 3. Juli die Vorhaben in Bocholt und Ahaus stehen, immerhin geht es um die finale „A“-Stufe der Regionale: Mit ihr gibt die Region das Signal, dass die Projekte umgesetzt werden können. Bislang haben vier Vorhaben diese Stufe erreicht, mit „KuBAaI“ und „Einfamilienhausquartiere der Zukunft“ könnte die Zahl auf sechs steigen. Für die Aufwertung auf die Stufe „B“ wurden zudem folgende Projektanträge eingereicht: Religionswelten Gemen (Stadt Borken), Forum für Kunst und Gegenwart (Stadt Borken), Ressourcennetzwerk Textil – Modellprojekt Dingdenergie (Stadt Hamminkeln), Energiewende im ZukunftsLAND (Stadt Olfen).

KuBAaI – Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße (Antrag Stufe A): Die Stadt Bocholt möchte ein rund 25 Hektar großes Industrieareal an der Bocholter Aa in Innenstadtnähe zu einem lebendigen Kultur-, Wohn- und Wirtschaftsstandort entwickeln. An der Industriestraße schlug über 100 Jahre das Herz der Bocholter Textilindustrie. Der dicht bebaute Bereich liegt zwischen Innenstadt und Aasee. Promenaden und neue Aufenthaltsorte sollen das Aa-Ufer zur Visitenkarte und zum Mittelpunkt des öffentlichen Lebens im neuen Stadtquartier machen. Verbunden ist dies auch mit einer ökologischen Aufwertung des Flusses. Entstehen soll ein neues urbanes Quartier, das ein Nebeneinander von Gewerbe, Kultur und Wohnen ermöglicht.

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Spannende städtebauliche Entwicklungsprojekte in NRW

"KuBAaI soll Bocholt wichtige städtebauliche und wirtschaftliche Impulse für den Strukturwandel beidseits der Bocholter Aa zwischen Innenstadt und Aasee geben. Die Stadt Bocholt und die kooperationsbereiten Eigentümer stehen hier erst am Anfang und vieles ist noch Vision. Wichtige Weichenstellungen sind aber erfolgt und es bestehen hervorragende Aussichten, dass dem Projekt schon Anfang Juli der noch fehlende A-Stempel im Rahmen der Regionale 2016 verliehen wird.

Besichtigung "Bahnstadt - Leverkusen Opladen" Mai 2014Auch andere Städte dies- und jenseits der Grenze beschäftigen sich erfolgreich mit dem Strukturwandel in ihren Kommunen, dem immer auch eine Krise vorgeschaltet war. War es in Ulft, nur 20 km von Bocholt entfernt, die Stilllegung , einer Buntmetallfabrik (DRU-Fabriek), sah man sich in Leverkusen mit der Aufgabe eines Bahnausbesserungswerkes der Deutschen Bahn und in Gummersbach mit der Schließung der traditionsreichen Metallfabrik Steinmüller konfrontiert.

Wenn auch jeder Fall spezifisch ist, kann man doch gewisse Muster ablesen, von denen auch andere Projekte im Land lernen können. Alle drei Städte haben sich vom anfänglichen Schock des Verlustes z.T. vieler hundert Arbeitsplätze erholt und den Strukturwandel dann selbst aktiv in die Hand genommen und gesteuert. Mittlerweile sind auch die häufig zunächst kritischen Bürger davon überzeugt, dass sich durch diese aktive Einflussnahme der Städte einmalige Zukunftschancen eröffnet haben. Dort ist die Umsetzung der Visionen im Bau und Zukunft jetzt sichtbar geworden.

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